Die Mäuse-Schmidts hatten jetzt viel Arbeit. Die Mäusewohnung mußte dringend fertig werden, denn Mäuse-Schmidt Mama
erwartete schon bald ihre Babys. Alle waren schon sehr aufgeregt und voller gespannter Erwartung.
„Wir müssen jetzt Einzug feiern“, rief Brigitte die Dicke, „so wie es die Menschen machen, mit viel zu Essen.“ „Ja, ja,
ja “, riefen alle Mäuse Kinder. Da sagte Mäuse-Schmidt Mama mit ernster Stimme, „ich glaube das müssen wir noch etwa verschieben, die Babys kommen.“
Mäuse-Schmidt Papa wurde jetzt ganz blas um die Nase und lief aufgeregt umher, so wie es eben ist, wenn man wieder Vater wird. Es dauerte auch nicht sehr lange und die Babys waren da, vier Jungen und ein Mädchen.
Am nächsten Tag, alle schliefen noch, da brachte Mäuse-Schmidt Papa allerlei für die Feier. „Los, los“, rief er. „Alles aufstehen, wir müssen unsere Feier vorbereiten.“ Schwupps, waren alle aus ihren Betten. Mäuse-Schmidt Mama kümmerte sich um die Babys, aber die anderen legten los. Eddi Weißnichtwas sagte schnell, „ich muß noch etwas organisieren“, und rannte los. Brigitte die Dicke hat Kuchen gebacken, Maria die Ruhige und Helga die Hochnässige haben Würste und Fleisch gebraten und Karin die Kluge richtete schöne Platten an. Da kam auch schon Eddi Weißnichtwas angeflitzt und brachte einiges zum Dekorieren, buntes Papier, Schleifen, Draht, sogar Kerzen waren dabei. Mäuse-Schmidt Papa und die anderen Mäuseriche deckten den Tisch und dekorierten mit Eddis gesammleten sehr schön. Jetzt wurde gefeiert, es war sehr lustig, das Essen schmeckte prima.
Auf einmal hörten alle ein lautes Geschnatter. „Was ist das?“ „Das klingt wie Enten“, sagte Mäuse-Mama. Alle
liefen aus der Wohnung um nachzuschauen, die Babys schliefen. Eine Entenfamilie kam den Kanalisationskanal angeschwommen. „Wo kommt ihr den her?“, fragte Mäuse-Schmidt Papa freundlich. „Wir haben uns völlig verirrt in dieser Kanalisation, aber völlig.“ Sprach die Enten Mama mit sehr, sehr feiner und hoher Stimme. Sie war etwas eingebildet. „Hm, hm“, brummte Mäuse-Schmidt Papa. „Und wo wollt ihr hin?“ „Natürlich zu unseren Teich, welch eine Frage. Wir dachten ja es kann uns jemand den Weg zeigen, aber wir haben nur so eine fürchterlich große Ratte getroffen, da sind wir schnell weiter geschwommen bevor dieses riesige Monster unsere Kinder frißt.“ Mäuse-Schmidt Mama sagte ganz empört, „das ist kein Monster, es ist unser Freund.“ Die eingebildete Ente lachte laut. „Freunde, da kann ich nur lachen, wer hat schon solche Freunde, die so aussehen.“
|